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Corona beschert uns die Landwirtschaft


Die Wiesenschleppe im Einsatz
Die Wiesenschleppe im Einsatz

Wir hatten unsere über zwei Jahre vorbereitete Wanderung abbrechen müssen wegen des Lockdowns. Die Enttäuschung bei uns allen war zunächst weitaus größer als die Angst vor dem neuartigen Virus. Da saßen wir nun wieder zu Hause und zu dem Frust über die abgebrochene Reise gesellte sich bald ein unwohles Gefühl, was die nächste Zeit sonst noch so für uns bereit hält. Es war nicht abzusehen, wie sich die Lage weiterentwickeln würde. Nun denn, es war Mitte März, wir hatten einen großen Garten und eine Wiese zur Verfügung. Wenn die Zukunft schon ungewiss ist, dann sollten wir uns wenigstens best möglich vorbereiten auf das, was auch immer da noch kommen mag. Eigene Ressorcen aktivieren war das Stichwort. Wir fingen also an unser Land zu bearbeiten. Zunächst die Wiese schleppen, düngen und vom Unrat befreien. Danach gruben wir den Garten um, pflanzten Obstbäume und Beerenbüsche und legten mehrere Gemüsebeete an. Einen Bekannten überredeten wir, seine ungenutzte Wiese zum Teil umzupflügen, um dort Kartoffeln anzupflanzen.

Nebenbei vergrößerten wir unseren Hühnerbestand und legten uns noch ein paar Enten und Gänse zu. Wir waren das ganze Frühjahr über so gut beschäftigt, dass wir von der ganzen Aufregung im Lande recht wenig mitgekriegt haben.

altes Wurzelholz wird auf der Wiese ausgegraben
altes Wurzelholz wird auf der Wiese ausgegraben
Der Unrat wird abgefahren
Der Unrat wird abgefahren
Fussel bestaunt die Gerätschaften
Fussel bestaunt die Gerätschaften
Die ersten Küken sind da
Die ersten Küken sind da
Das Gemüsebeet wird angelegt
Das Gemüsebeet wird angelegt
Wir legen einen Kartoffelacker an
Wir legen einen Kartoffelacker an
Feinarbeit mit der Hand
Feinarbeit mit der Hand
ein Teich wird gegraben
ein Teich wird gegraben
noch ein paar Küken
noch ein paar Küken
Vieles hier ist Maßarbeit
Vieles hier ist Maßarbeit

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